…und damit auch Menschen in den Zug einsteigen können, die mit einem Rollstuhl unterwegs sind, gibt es Einstiegshilfen.
Diese sind völlig unterschiedlich und reichen von einem kleinen Klappbrett, welches der Rollstuhl mitführt, bis hin zu einer großen Überfahrrampe zum Auslegen, einem Hublift oder der elektrisch bedienbaren Einstiegsrampe.
Mit der elektrischen Rampe, auch Überfahrbrücke genannt, wollen wir uns heute mal ein wenig auseinandersetzen.

Wenn ein Fahrgast mit Rollstuhl in den Zug einsteigen will, muss er in den meisten Fällen an einer Hotline bescheid geben, wann und wo er gerne Fahren möchte. In Ballungsgebieten mit meist besser ausgebauter Infrastruktur für mobilitätseingeschränkte Reisende reicht es dem Zugpersonal einen Hinweis zu geben. Dieses ist aber sehr unterschiedlich – in jedem Fall vorher informieren.
Die Warnleuchte der Überfahrbrücke blinkt, wenn diese bedient wird.
Die Bedienung erfolgt mittels Drucktasten, nachdem entschieden wurde, welche Bahnsteighöhe vorhanden ist.

Der Zug erhält in dem Fall eine Schnellbremsung, damit dieser sich nicht unbeabsichtigt bewegen kann. Die Rampe fährt dann langsam aus und legt sich auf dem Bahnsteig ab. Der Reisende kann dann in den Zug „einsteigen“ und das Zugpersonal baut wieder alles zurück. Dann kann der Zug weiterfahren.
Leider kann es aber mal zu einer Störung der Rampe kommen, wenn diese elektrisch nicht mehr arbeiten möchte. Dann muss die Rampe mit der Hand bedient werden. Dazu ist im Boden eine Schraube zu lösen, in der eine Handkurbel dann Platz findet. Damit reguliert man die Höhe der Rampe. Wenn die richtige Höhe eingestellt ist, muss unter der Rampe an einem Griff gezogen werden, der dann die „Zunge“ rausziehen lässt.

Diese wird dann auf dem Bahnsteig abgelegt und es muss ggf. die Höhe noch angepasst werden. Auch dann kann der Fahrgast ein- bzw. aussteigen. Anschließend wieder alles zurückbauen und dann kann die Fahrt wieder losgehen.
Euer Mini

