Mini und PapaMinion auf Dienstreise nach Hamburg

Update erfolgte am 03.08.2015 – Bilder U-Bahnleitstelle und aus dem Fahrerstand
Update 2 erfolgte am 04.08.2015 – Link zu den Bildern aus Lübeck und aus Hamburg

Nun war es soweit. PapaMinion hat von der lieben Tante Dienstkleidung bekommen. Mini nahm ihn mit zur Tante und quartierte ihn ein paar Tage dort ein. Rechtzeitig zur Dienstreise nach Hamburg schaffte PapaMinion den Marathon aus Kleidung anziehen, anpassen und wohlfühlen.

Am 30.07.2015 startete dann die Klassenfahrt von Banana mit seinen Azubikollegen nach Hamburg. Neben dem Klassenleiter kam eine weitere Begleitperson mit, PapaMinion freute sich sehr über diese Einladung und war gerne dabei.
So machte sich PapaMinion (der große) auf dem Weg zum Bahnhof und sammelte einen weiteren Azubi ein. Sie kauften etwas zum Frühstück ein und warteten dann am Bahnsteig auf den Zug mit Banana, Mini, PapaMinion (klein) und einem weiteren Azubi.
Dann kam der Moment: Banana holte den „neuen“ PapaMinion raus. Die Dienstkleidung steht ihm richtig gut. Aber erstmal Frühstücken. Bis kurz vor Hamburg passierte dann auch nicht mehr so viel, außer das viel geredet wurde und erste Freizeitplanungen für Hamburg anstanden.

So weit die einleitenden Worte zu diesem Beitrag…

Nachdem Mini und ich die ganze Fahrt über recht ruhig waren, wollen wir euch nun die gut vier Tage Hamburg aus unserer Sicht schildern. Die Fahrt begann mit einem ausgiebigen großen Frühstück, Mini und ich bekamen Bananen, was auch sonst?
Schnell war mit dem ICE die Hansestadt an der Elbe erreicht und ich präsentiere mich zum ersten Mal mit meiner Dienstkleidung. Diese gibt es nur exklusiv für uns in der „Schneiderei Tante“.
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In Hamburg-Altona angekommen musste erstmal eine Fahrkarte gekauft werden, damit wir zum Hotel fahren konnten. Das klappte schnell und problemlos, wir wussten ja alle, welchen Karte benötigt wird. Das Hotel wirkte recht einladend und der check-in war bei allen schnell erledigt, bis auf mein Zimmer. Das war noch nicht fertig und ich musste leider nach ganz oben in die Etage 6…sehr problematisch 😉
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Vielleicht nicht der allerschönste Ausblick, aber auf den Bahnhof Altona konnte ich gucken. Noch ein schneller Blick in den Spiegel…
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…und dann habe ich mich erstmal kurz ausgeruht. Es ist tragisch ein 160×200 cm Bett für sich alleine zu haben, während sich andere auf maximal 80×200 cm rumdrehen mussten.
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Den ersten Abend konnten wir machen was wir wollten, wenn man nicht mit ins Miniaturwunderland wollte. Aber da musste ich unbedingt mit, da dieses Mal mit der Führung „Hinter den Kulissen“. Jedem Besucher sei diese Führung empfohlen. Es warten viele interessante Fakten und kleine nette Gimmicks auf einen. Wir blieben aber im Rucksack, weil es einfach zu voll war. Wir hatten dann Hunger bekommen und machten Rabatz. Schade das der Klügere immer nach gibt und es direkt zum Essen ging. Im Anschluss schauten wir uns die Innovations-Buslinie 109 der Hochbahn an. Nachdem wir nun alle lange unterwegs waren, läuteten wir das Ende des Abends sein. Der Freitag sollte wieder neue, spannende Erlebnisse mit sich bringen.

Die Fotosession am Hafen brachte nochmal etwas Ruhe und Entspannung. Aber seht selbst: Bilder vom Hafen Hamburg

Die Nacht war schnell rum und wir mussten uns fein machen. Ein Besuch bei einem Verkehrsbetrieb stand auf dem Plan. Welchen besucht man da in Hamburg denn bloß? Die Zahlen sind schon mal atemberaubend (alles zirka Angaben): 4900 Personale für etwa 430 Millionen Fahrgäste auf 4 U-Bahnlinien und 114 Buslinien in 220 U-Bahnfahrzeugen und 800 Bussen mit Halt an 91 U-Bahnstationen bei 104 km Schienennetz und 1317 Busstationen auf 927 km Streckennetz.
Ganz klar: HOCHBAHN
Wir wurden im Hochbahnhaus begrüßt und in Gruppen nach ganz oben im Haus gefahren. Dort erfolgte die Begrüßung und ein kleines Quiz zwischen Hochbahn und HVV wurde veranstaltet, anschließend eine Präsentation zum Unternehmen mit einigen Zahlen, Daten und Fakten sowie einem Film.
Es erfolgte dann ein Telefonat und der Vorhang öffnete sich. Dahinter: die U-Bahnleitstelle.
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Wir bekamen nun jeden Arbeitsplatz erklärt und welche Aufgaben dieser Mensch zu erfüllen hat. Fragen unsererseits wurden in die Präsentation eingebunden und stets vollumfänglich beantwortet: es blieb nichts unbeantwortet. Neben der U-Bahnleistelle sitz auch die Hochbahnwache Vorort. Da war wohl so neugierig aussahen, durften wir auch noch zur Leitstelle für die Busse. Der Schichtleiter wurde informiert und hielt dann rund 10 Minuten einen kompakten und für jeden verständlichen Vortrag zur Leitstelle. Wir waren bis zu diesem Zeitpunkt schon alle sehr begeistert, aber das „Topping“ fehlte noch. Dafür mussten wir ein paar Meter Laufen. Es ging zum Jungfernstieg, nach unten…ganz unten. Dort erklärte die Hochbahn-Frau uns alles mögliche zu den Signalen, der Sicherungstechnik und den Sprechsäulen. Mit dem genauen erklären des SOS-Knopfes wurde auch schon eine Verbindung aufgebaut und am anderen Ende meldete sich eine weitere nette Stimme der Hochbahn und nahm sich unserem „Notfall“ an. Doch nur für diese Dinge muss man nicht zwingend nach unten gehen… Das Highlight fuhr dann in Form eines U-Bahnzuges DT5 ein. Mit unserem Fahrer und der netten Frau ging es dann eine Runde auf die U3 – mit dem Sonderzug – und wir durften alles fragen und vorne im Fahrerstand die U-Bahn aus erster Reihe erleben. Das ist schon was atemberaubend schönes aus dieser Perspektive am Hafen vorbei zu fahren. Besser kann es nicht gehen. Zwischenzeitlich war es uns möglich im Zug ein paar Bilder zu machen, damit man sieht, dass wir wirklich da waren.
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Aus der Decke kommen verschiedene Bauteile in den Fahrgastraum. Zum einen die mittlerweile fast überall zu findende Videokamera…
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…und hier im DT5, wie auch schon beim DT4 eine Sprinkleranlage, die über geltende Brandschutzmaßnahmen hinaus geht
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Die Türen beim DT5 sind nun auch erstmals mit Lichtgittern ausgestattet, die den Personenfluss kontrollieren. Sollte sich keiner mehr in diesem Türbereich befinden, schließen die Türen mit Blinklichtern. Daher immer schön aufpassen
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Weiterhin im Fahrgastraum zu sehen sind die Hinweise auf die Hamburger Hochbahn
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Zudem befindet sich die Hochbahn derzeit auf massivem Ausbau der Barrierefreiheit für die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste
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Es folgen nun weitere Bilder aus unserem Sonderzug…
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…nach der normalen Fahrgastsicht nun ein eher ungewöhnliches Bilder einer so leeren U-Bahn…
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…und nun der Blick ganz vorne…
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…und nun mal ohne uns…
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Eine weitere tolle Idee: Die Hochbahner hinter den Kulissen stellen sich mit kleinen Werbetafeln vor
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Langsam musste auch die schönste Führung bei der HOCHBAHN zu Ende gehen. Wir wurden an der Wunschhaltestelle abgesetzt und haben viele neue Eindrücke gesammelt. Ein letztes Bild von „unserem DT5“
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Den Rest des Tages konnten wir ab Mittag dann wieder alles das machen, wozu wir Lust hatten.
Unsere Lust zeigte sich darin, dass wir nach Neugraben fuhren um bei der S3 dann den Systemwechsel von Gleichstrom auf Wechselstrom mitzumachen. Was damit gemeint ist? Die S-Bahn Hamburg fährt auf einem eigenen Netz mit Gleichstrom. Der Strom kommt über seitliche Stromschienen. Eine Besonderheit ist aber, dass sie auch Fahrzeuge besitzen, die unter normaler Wechselspannung fahren können, wie ihr es bei uns in anderen Beiträgen schon gehört habt. Dazu erfolgt ein Systemwechsel. Der seitliche Stromabnehmer wird abgelegt und dann der auf dem Dach gehoben…
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Nun war gemeinsames Abendessen quasi Pflicht.
Bei diesem Essen brachte der Kellner sich um sein Trinkgeld, so nett war er dann zu uns…aber Schwamm drüber 🙂
Zum Sonnenuntergang und nach und nach dem Aufleuchten der Beleuchtung im Hafen befanden wir uns im Donners Park mit herrlichem Blick auf den Hafen. Später erfolgte der Abstieg zum Elbufer und der Gang zum Museumshafen. Dort machten PapaMinion und Co noch ein paar Bilder (diese werden dann per Link noch eingefügt). Den Abschluss des Abends leiteten wir mit einer Fahrt auf der Fähre ein und beendeten ihn in einem vollen Bus der Linie M3. Bei dieser Fahrt wurde noch fleißig über Genitiv und Dativ diskutiert.
Nun aber schnell ins Bett.

Guten Morgen zum Tag 3 in Hamburg. Heute gemeinsamer Ausflug nach Lübeck. Mit dem Bus und der S-Bahn zum Hauptbahnhof und dann im RE nach Lübeck. Dort angekommen schnell den Tagesplan erfahren und dann los. Mini, zwei Azubis und ich blieben in Lübeck zum Fotografieren und Geocachen. Dabei lernten wir Cacher aus Leverkusen kennen 🙂 Irgendwann am späten Nachmittag fuhren wir wieder nach Hamburg. Ein paar Bilder von Lübeck erwarten euch hier:
Der Link zu den Bildern
Am Abend drehte eine kleine Gruppe noch eine ausgedehnte Runde vom Hauptbahnhof über Landungsbrücken und Dockland sowie Fischmarkt zum Astra Biergarten und weiter ins Hotel.

Der letzte Tag brach an und ich sah den einen oder anderen Azubi beim Frühstück sitzen. Meine Kollegen waren schon auf dem Weg nach München. Die müssen morgen alle wieder Arbeiten. Mini kam nicht aus den Federn und schlief noch lange. Selbst Klopfen wollte er nicht hören…
So habe ich dann die Bilder für diesen Blogeintrag herausgesucht und alles vorbereitet. Da ich erst gegen späten Mittag bei meinen Eltern auftauchen muss, war eine frühe Abreise aus Hamburg etwas sinnbefreit. Also noch etwas durch Hamburg reisen. Ein Ziel war dabei die Hafencity mit der U-Bahnstation die am Wochenende zu bestimmten Zeiten quasi einer Disko gleicht. Dort trafen Mini und ich auch auf weitere Azubis, die mit einem schönen IC grade ein paar Minuten vor mir unterwegs nach München sind. Ich steige ja in Göttingen aus dem ICE aus.
Zuvor aber nochmal die Bilder von der Hafencity, wo ich mich auf meinen „Dienst“ vorbereitet habe…
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Nun der Weg zu den Landungsbrücken und dann mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof.
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Alles in allem hatten wir eine schöne gemeinsame Zeit. Mini durfte in Hamburg bleiben, Mino ist arbeiten und ich habe einen schönen Platz im ICE
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Danke fürs Lesen und bis bald,
euer PapaMinion